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	<title>Kommentare zu: Piraten, Gender und Pragmatik</title>
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	<description>Netzplatz im Weltnetz</description>
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		<title>Von: Umverteilen, avanti galoppi! &#171; Nichts ist klar.</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-580</link>
		<dc:creator>Umverteilen, avanti galoppi! &#171; Nichts ist klar.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:07:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] etwas tun m&#252;ssen wir. Und gerade den Gr&#252;nliberalen und den &#8220;vernunftpragmatisch&#8221;-liberalen Piraten (vgl. das &#8220;ist doch alles ganz okay&#8221;-Votum des ersten gew&#228;hlten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] etwas tun m&#252;ssen wir. Und gerade den Gr&#252;nliberalen und den &#8220;vernunftpragmatisch&#8221;-liberalen Piraten (vgl. das &#8220;ist doch alles ganz okay&#8221;-Votum des ersten gew&#228;hlten [...]</p>
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		<title>Von: Unter Piraten: Die Gender-Debatte &#171; &#8230;Kaffee bei mir?</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-564</link>
		<dc:creator>Unter Piraten: Die Gender-Debatte &#171; &#8230;Kaffee bei mir?</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:40:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] In dem Zusammenhang m&#246;chte ich auf zwei Texte aufmerksam machen: Rena Tangens&#8217; lange, gescheite Betrachtung &#8216;Netzwesen &#8211; Macht kommt von Machen&#8217;, und FX Neumanns &#8216;Piraten, Gender und Pragmatik. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] In dem Zusammenhang m&#246;chte ich auf zwei Texte aufmerksam machen: Rena Tangens&#8217; lange, gescheite Betrachtung &#8216;Netzwesen &#8211; Macht kommt von Machen&#8217;, und FX Neumanns &#8216;Piraten, Gender und Pragmatik. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Tagebuch eines Piratenpartei-Mitgliedes* &#187; F!XMBR</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-248</link>
		<dc:creator>Tagebuch eines Piratenpartei-Mitgliedes* &#187; F!XMBR</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:35:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] September 2009Unserer Kameradschaft wird neuerdings vorgeworfen, dass zu wenige Frauen Mitglied seien. Das ist typische Hetze der verweichlichten 68’er-Generation. Unsere Frauen stehen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] September 2009Unserer Kameradschaft wird neuerdings vorgeworfen, dass zu wenige Frauen Mitglied seien. Das ist typische Hetze der verweichlichten 68’er-Generation. Unsere Frauen stehen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-238</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 21:55:27 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
 Die Gleichung ‘Politik geht um Werte – Werte sind nicht falsifizierbar -&gt; Tatsachen sind politisch irrelevant’ kommt aus dem sophistischen Kindergarten.
&lt;/blockquote&gt;

… und nicht von mir. Politik besch&#228;ftigt sich mit der Bewertung von Tatsachen und Handlungsoptionen. Selbst Deine pragmatische Ann&#228;herung an eine L&#246;sung kann nicht direkt aus Tatsachen auf zu ergreifende Schritte schlie&#223;en, sondern mu&#223; diese Tatsachen bewerten. Wertende Schl&#252;sse brauchen mindestens eine wertende Pr&#228;misse. Das ist nicht sophistischer Kindergarten, das ist logische Vorschule.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
 Die Gleichung ‘Politik geht um Werte – Werte sind nicht falsifizierbar -&gt; Tatsachen sind politisch irrelevant’ kommt aus dem sophistischen Kindergarten.
</p></blockquote>
<p>… und nicht von mir. Politik besch&#228;ftigt sich mit der Bewertung von Tatsachen und Handlungsoptionen. Selbst Deine pragmatische Ann&#228;herung an eine L&#246;sung kann nicht direkt aus Tatsachen auf zu ergreifende Schritte schlie&#223;en, sondern mu&#223; diese Tatsachen bewerten. Wertende Schl&#252;sse brauchen mindestens eine wertende Pr&#228;misse. Das ist nicht sophistischer Kindergarten, das ist logische Vorschule.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Briseis</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-237</link>
		<dc:creator>Briseis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 21:36:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=1028#comment-237</guid>
		<description>Falsch! Im  Kanzleramt suchen sie seit Jahren nur L&#246;sungen, die der Mehrheit der &quot;B&#252;rgerinnen und B&#252;rger&quot; so vermittelbar sind, dass ebendiese glauben, ihr eigenes Leben w&#252;rde sich zum Besseren oder zumindest nicht zum Schlechteren wenden. 

Mit &#039;positivistisch-szientistischen Patentl&#246;sungen&#039;, Pragmatik, Vernunft und B&#252;rgersinn hat das nichts, mit Stimmenkauf und Massenmanipulation eine Menge zu tun. Nichtsdestotrotz k&#246;nnte man sich in der Alltagspolitik pragmatisch an solche L&#246;sungen ann&#228;hern. Worin bestand noch mal der Unterschied in der Politik von Helmut Schmidt  und Helmut Kohl?

Die Gleichung &#039;Politik geht um Werte - Werte sind nicht falsifizierbar -&gt; Tatsachen sind politisch irrelevant&#039; kommt aus dem sophistischen Kindergarten. Das dachte  &#252;brigens auch Popper, wenn man ihn etwas genauer liest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falsch! Im  Kanzleramt suchen sie seit Jahren nur L&#246;sungen, die der Mehrheit der &#8220;B&#252;rgerinnen und B&#252;rger&#8221; so vermittelbar sind, dass ebendiese glauben, ihr eigenes Leben w&#252;rde sich zum Besseren oder zumindest nicht zum Schlechteren wenden. </p>
<p>Mit &#8216;positivistisch-szientistischen Patentl&#246;sungen&#8217;, Pragmatik, Vernunft und B&#252;rgersinn hat das nichts, mit Stimmenkauf und Massenmanipulation eine Menge zu tun. Nichtsdestotrotz k&#246;nnte man sich in der Alltagspolitik pragmatisch an solche L&#246;sungen ann&#228;hern. Worin bestand noch mal der Unterschied in der Politik von Helmut Schmidt  und Helmut Kohl?</p>
<p>Die Gleichung &#8216;Politik geht um Werte &#8211; Werte sind nicht falsifizierbar -&gt; Tatsachen sind politisch irrelevant&#8217; kommt aus dem sophistischen Kindergarten. Das dachte  &#252;brigens auch Popper, wenn man ihn etwas genauer liest.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-235</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 20:43:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=1028#comment-235</guid>
		<description>Alle Leute, die die positivistisch-szientistische Patentl&#246;sung f&#252;r normale Alltagspolitik haben, m&#246;gen sich doch bitte mal im Kanzleramt melden. Die suchen das gerade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Leute, die die positivistisch-szientistische Patentl&#246;sung f&#252;r normale Alltagspolitik haben, m&#246;gen sich doch bitte mal im Kanzleramt melden. Die suchen das gerade.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Briseis</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-232</link>
		<dc:creator>Briseis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 17:32:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=1028#comment-232</guid>
		<description>Gute Philosophie (Popper, Durham-Quine) schlecht angewendet (Neumann) ist schlechte Philosophie. 
Normale Alltagspolitik ist eben gerade kein komplexes System, dem man sich nicht positivistisch/szientistisch n&#228;hern k&#246;nnte. Gerade die Piraten-Genderdebatte zeigt, wie sich individuelle Befindlichkeit zu Wertekonflikten hochstilisieren.

&#220;ber echte Werteentscheidungen wird in diesem Kulturkreis doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr diskutiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Philosophie (Popper, Durham-Quine) schlecht angewendet (Neumann) ist schlechte Philosophie.<br />
Normale Alltagspolitik ist eben gerade kein komplexes System, dem man sich nicht positivistisch/szientistisch n&#228;hern k&#246;nnte. Gerade die Piraten-Genderdebatte zeigt, wie sich individuelle Befindlichkeit zu Wertekonflikten hochstilisieren.</p>
<p>&#220;ber echte Werteentscheidungen wird in diesem Kulturkreis doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr diskutiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-215</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 17:08:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=1028#comment-215</guid>
		<description>Der Kern des Problems liegt in diesem Satz: »Ob es jemandem scheisse geht, hat dann Relevanz, wenn du nicht willst, dass es jemandem scheisse geht.«

Nur weil es jemandem »schei&#223;e geht« (wie »schei&#223;e«?), folgt daraus weder ein politisches noch ein privates Handeln zwingend. Wenn sich nur daraus, da&#223; es jemandem (in welcher Beziehung auch immer) »schei&#223;e geht«, sofort eine politische Zust&#228;ndigkeit abgeleitet werden kann oder mu&#223;, ist das im Wortsinn totalit&#228;r. Sag mir, wie Du diese Sachfrage objektiv entscheiden willst, und ich bin &#252;berzeugt.

Wenn Du die »Systemfrage« stellen willst, wenn Du dich generell gegen »Politik« wendest, dann leg auf den Tisch, was die Alternative ist. Bis dahin funktioniert unser System erstaunlich gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kern des Problems liegt in diesem Satz: »Ob es jemandem scheisse geht, hat dann Relevanz, wenn du nicht willst, dass es jemandem scheisse geht.«</p>
<p>Nur weil es jemandem »schei&#223;e geht« (wie »schei&#223;e«?), folgt daraus weder ein politisches noch ein privates Handeln zwingend. Wenn sich nur daraus, da&#223; es jemandem (in welcher Beziehung auch immer) »schei&#223;e geht«, sofort eine politische Zust&#228;ndigkeit abgeleitet werden kann oder mu&#223;, ist das im Wortsinn totalit&#228;r. Sag mir, wie Du diese Sachfrage objektiv entscheiden willst, und ich bin &#252;berzeugt.</p>
<p>Wenn Du die »Systemfrage« stellen willst, wenn Du dich generell gegen »Politik« wendest, dann leg auf den Tisch, was die Alternative ist. Bis dahin funktioniert unser System erstaunlich gut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nicklas</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-204</link>
		<dc:creator>Nicklas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 01:27:24 +0000</pubDate>
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		<description>Okay, 
du h&#228;ltst &quot;ein System f&#252;r angemessen, das zur Kenntnis nimmt, da&#223; Menschen sich in ihren Bewertungen der Sachlage unterscheiden und daraus die Notwendigkeit von Aushandeln von Reaktionen auf Situationen ableitet&quot;.
Dann h&#228;ltst du Politik f&#252;r die reine Entscheidung &#252;ber &quot;Sachfragen&quot;, und machst das selbe, was du den Piraten vorwirfst, denn Sachfragen sind prinzipiell objektiv entscheidbar.

Ich will nicht ein imaginiertes System von parlierenden Sachentscheidern in Frage stellen, ich will sagen: Das ist nicht das, was hier l&#228;uft. Parlamentarismus als Idee von &quot;&#220;ber Probleme muss man quatschen&quot; ist so abstrakt einfach nett und zustimmenswert.
Also noch mal bezogen auf unser Thema, also meine Infragestellung deines Satzes: “Politik besch&#228;ftigt sich gerade mit dem, was nicht objektiv entscheidbar ist.”: Warum ist eine Sachlage nicht objektiv entscheidbar und wo kommen hier Werte vor?
Warum gehst du nicht ein auf meine weiterf&#252;hrende Kritik oben?

Ob es jemandem scheisse geht, hat dann Relevanz, wenn du nicht willst, dass es jemandem scheisse geht.

Marxismus: Ich finde eben dieses Hauptwerk, das &quot;Kapital&quot; interessant. Das kommt n&#228;mlich auch v&#246;llig ohne den Determinismusquatsch aus. Du sagst, du findest den doof, ja: Ich auch. 
Aber im Gegensatz zu dir bin ich auch &#252;berhaupt nicht der Meinung, dass ein Determinismus &quot;Kriterien f&#252;r objektiv richtige Handlungsweisen abzuleiten&quot; m&#246;glich macht. Gerade ein Determinismus macht es ja &#252;berfl&#252;ssig, &#252;berhaupt irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Geschichtsdeterminismus ist etwas quasi-religi&#246;ses, das sagt: &quot;Die Vorsehung ist auf unserer Seite.&quot;, wenn man das ernst nimmt, dann brauch man ja nur zu warten, bis das Vorhergesehene eintritt, was vom Historischen Materialismus &#252;berzeugte Kommunisten auch irgendwann getan haben.

Konkreter: Ich behaupte mit meinem Wissen, Kapitalismus bedeutet u.a. Ausbeutung. Willst du mit mir meine &quot;Werte&quot; und &quot;Einstellungen&quot; diskutieren? Oder bleiben wir objektiv?
Wenn jemand die &quot;Einstellung&quot; hat, &quot;Ausbeutung will ich&quot;, willst du dann mit ihm seinen &quot;Wert&quot; Ausbeutung verhandeln?

Bezogen auf das Thema des Artikels: Ich denke, deine Kritik an den Piraten ist die falsche. Wie schon gesagt, die Piraten haben nicht das Problem, dass Politik nur Subjektives verhandelt, sie haben das Problem, dass der Staat objektiv ganz andere Zwecke verfolgt als sie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay,<br />
du h&#228;ltst &#8220;ein System f&#252;r angemessen, das zur Kenntnis nimmt, da&#223; Menschen sich in ihren Bewertungen der Sachlage unterscheiden und daraus die Notwendigkeit von Aushandeln von Reaktionen auf Situationen ableitet&#8221;.<br />
Dann h&#228;ltst du Politik f&#252;r die reine Entscheidung &#252;ber &#8220;Sachfragen&#8221;, und machst das selbe, was du den Piraten vorwirfst, denn Sachfragen sind prinzipiell objektiv entscheidbar.</p>
<p>Ich will nicht ein imaginiertes System von parlierenden Sachentscheidern in Frage stellen, ich will sagen: Das ist nicht das, was hier l&#228;uft. Parlamentarismus als Idee von &#8220;&#220;ber Probleme muss man quatschen&#8221; ist so abstrakt einfach nett und zustimmenswert.<br />
Also noch mal bezogen auf unser Thema, also meine Infragestellung deines Satzes: “Politik besch&#228;ftigt sich gerade mit dem, was nicht objektiv entscheidbar ist.”: Warum ist eine Sachlage nicht objektiv entscheidbar und wo kommen hier Werte vor?<br />
Warum gehst du nicht ein auf meine weiterf&#252;hrende Kritik oben?</p>
<p>Ob es jemandem scheisse geht, hat dann Relevanz, wenn du nicht willst, dass es jemandem scheisse geht.</p>
<p>Marxismus: Ich finde eben dieses Hauptwerk, das &#8220;Kapital&#8221; interessant. Das kommt n&#228;mlich auch v&#246;llig ohne den Determinismusquatsch aus. Du sagst, du findest den doof, ja: Ich auch.<br />
Aber im Gegensatz zu dir bin ich auch &#252;berhaupt nicht der Meinung, dass ein Determinismus &#8220;Kriterien f&#252;r objektiv richtige Handlungsweisen abzuleiten&#8221; m&#246;glich macht. Gerade ein Determinismus macht es ja &#252;berfl&#252;ssig, &#252;berhaupt irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Geschichtsdeterminismus ist etwas quasi-religi&#246;ses, das sagt: &#8220;Die Vorsehung ist auf unserer Seite.&#8221;, wenn man das ernst nimmt, dann brauch man ja nur zu warten, bis das Vorhergesehene eintritt, was vom Historischen Materialismus &#252;berzeugte Kommunisten auch irgendwann getan haben.</p>
<p>Konkreter: Ich behaupte mit meinem Wissen, Kapitalismus bedeutet u.a. Ausbeutung. Willst du mit mir meine &#8220;Werte&#8221; und &#8220;Einstellungen&#8221; diskutieren? Oder bleiben wir objektiv?<br />
Wenn jemand die &#8220;Einstellung&#8221; hat, &#8220;Ausbeutung will ich&#8221;, willst du dann mit ihm seinen &#8220;Wert&#8221; Ausbeutung verhandeln?</p>
<p>Bezogen auf das Thema des Artikels: Ich denke, deine Kritik an den Piraten ist die falsche. Wie schon gesagt, die Piraten haben nicht das Problem, dass Politik nur Subjektives verhandelt, sie haben das Problem, dass der Staat objektiv ganz andere Zwecke verfolgt als sie.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nrrrdz000002: keine wahlempfehlung &#171; meta . ©® . com</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/08/piraten-gender-und-pragmatik/#comment-184</link>
		<dc:creator>nrrrdz000002: keine wahlempfehlung &#171; meta . ©® . com</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 14:16:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=1028#comment-184</guid>
		<description>[...] Felix Neumanns Kritik am Politikverst&#228;ndnis der Piraten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Felix Neumanns Kritik am Politikverst&#228;ndnis der Piraten [...]</p>
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