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	<title>Kommentare zu: So einfach ist das?</title>
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	<description>Nachdenken über Politik, Gesellschaft und Kirche.</description>
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		<title>Von: Benni Bärmann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-968</link>
		<dc:creator>Benni Bärmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 09:36:15 +0000</pubDate>
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		<description>Die Marktgesetze sind nicht konstant sondern historisch spezifisch. Aber diese Geschichtsf&#228;lschung ist tats&#228;chlich zentral f&#252;r die liberale Ideologie: Der Markt wird naturalisiert um ihn rechtfertigen zu k&#246;nnen.

Auch wenn ich wahrscheinlich ausgelacht werde, einem Hayekianer Marx zu empfehlen, aber tats&#228;chlich ist das letzte Kapitel im ersten Band des Kapitals zur &quot;urspr&#252;nglichen Akkumulation&quot; noch heute in dieser Frage absolut lesenswert: http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_741.htm

Da ist nix von &quot;logischen Gesetzen&quot; wie es in Deinem Link hei&#223;t, sondern nur von sozialen Beziehungen und die sind nun mal immer kontingent.

Und gerade Commons Based Peer Production unter &quot;Eingriffe in den Markt&quot; (oder umgekehrt als &quot;Wirken von Marktgesetzen) zu subsumieren ist wirklich an Absurdit&#228;t kaum noch zu &#252;berbieten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Marktgesetze sind nicht konstant sondern historisch spezifisch. Aber diese Geschichtsf&#228;lschung ist tats&#228;chlich zentral f&#252;r die liberale Ideologie: Der Markt wird naturalisiert um ihn rechtfertigen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Auch wenn ich wahrscheinlich ausgelacht werde, einem Hayekianer Marx zu empfehlen, aber tats&#228;chlich ist das letzte Kapitel im ersten Band des Kapitals zur &#8220;urspr&#252;nglichen Akkumulation&#8221; noch heute in dieser Frage absolut lesenswert: <a href="http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_741.htm">http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_741.htm</a></p>
<p>Da ist nix von &#8220;logischen Gesetzen&#8221; wie es in Deinem Link hei&#223;t, sondern nur von sozialen Beziehungen und die sind nun mal immer kontingent.</p>
<p>Und gerade Commons Based Peer Production unter &#8220;Eingriffe in den Markt&#8221; (oder umgekehrt als &#8220;Wirken von Marktgesetzen) zu subsumieren ist wirklich an Absurdit&#228;t kaum noch zu &#252;berbieten.</p>
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		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-837</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 12:45:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ja: Die Welt ist voll von verschiedenen Wirtschaftsmodellen, die Marktgesetze bleiben aber konstant. (Dazu auch sehr sch&#246;n &lt;a href=&quot;http://liberalesinstitut.wordpress.com/2009/12/10/sind-die-marktgesetze-dem-historischen-wandel-unterworfen/&quot;&gt;Gérard B&#246;kenkamp: Sind die Marktgesetze dem historischen Wandel unterworfen?&lt;/a&gt;) Insofern ist dann der Markt tats&#228;chlich nicht besser als andere Wirtschaftsformen; Marktgesetze sind allem vorgelagert. (Und erst im zweiten Schritt kann man dann mit Hayek mitgehen oder nicht, wenn er darlegt, warum diese Gesetze auch zu einem besseren Ergebnis f&#252;hren.) Ob man jeden Eingriff dann mit Hayek Befehl oder Plan nennen will, kann man diskutieren. Formelle (Recht, Ordnungspolitik) oder informelle (Tradition, Tabus) Regulierungen scheinen mir jedenfalls auf diese Formel zu bringen zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja: Die Welt ist voll von verschiedenen Wirtschaftsmodellen, die Marktgesetze bleiben aber konstant. (Dazu auch sehr sch&#246;n <a href="http://liberalesinstitut.wordpress.com/2009/12/10/sind-die-marktgesetze-dem-historischen-wandel-unterworfen/">Gérard B&#246;kenkamp: Sind die Marktgesetze dem historischen Wandel unterworfen?</a>) Insofern ist dann der Markt tats&#228;chlich nicht besser als andere Wirtschaftsformen; Marktgesetze sind allem vorgelagert. (Und erst im zweiten Schritt kann man dann mit Hayek mitgehen oder nicht, wenn er darlegt, warum diese Gesetze auch zu einem besseren Ergebnis f&#252;hren.) Ob man jeden Eingriff dann mit Hayek Befehl oder Plan nennen will, kann man diskutieren. Formelle (Recht, Ordnungspolitik) oder informelle (Tradition, Tabus) Regulierungen scheinen mir jedenfalls auf diese Formel zu bringen zu sein.</p>
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		<title>Von: Benni Bärmann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-832</link>
		<dc:creator>Benni Bärmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 19:18:32 +0000</pubDate>
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		<description>Commons Based Peer Production wurde von Benkler als drittes so benannt. Eine Extrakurze Definition gibts hier: http://www.keimform.de/2010/commons-und-peer-produktion/ Mehr im Rest des Blogs.

Daneben gibt es ja aber auch noch Subsistenz, Feudalismus, undundund, die menschliche Geschichte ist doch voll von Beispielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Commons Based Peer Production wurde von Benkler als drittes so benannt. Eine Extrakurze Definition gibts hier: <a href="http://www.keimform.de/2010/commons-und-peer-produktion/">http://www.keimform.de/2010/commons-und-peer-produktion/</a> Mehr im Rest des Blogs.</p>
<p>Daneben gibt es ja aber auch noch Subsistenz, Feudalismus, undundund, die menschliche Geschichte ist doch voll von Beispielen.</p>
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		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-830</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 17:36:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=665#comment-830</guid>
		<description>Dann gerne her damit – die Argumente f&#252;r den Markt haben mich bisher &#252;berzeugen k&#246;nnen, und ich sehe auch kein Drittes zu Hayeks »Markt oder Befehl«:
&lt;blockquote&gt;
In einer komplexen Gesellschaft hat der Mensch keine andere Wahl, als sich entweder an die f&#252;r ihn blind erscheinenden Kr&#228;fte des sozialen Prozesses anzupassen, oder den Anordnungen eines &#220;bergeordneten zu gehorchen. Solange er nur die harte Schule des Marktes kennt, wird er vielleicht denken, da&#223; die Leitung durch einen anderen vern&#252;nftigen Kopf besser w&#228;re; aber wenn es zum Versuch kommt, entdeckt er bald, da&#223; ihm der erstere immer noch wenigstens einige Wahl l&#228;&#223;t, w&#228;hrend ihm der letztere gar keine l&#228;&#223;t, und da&#223; es besser ist, die Wahl zwischen verschiedenen unangenehmen M&#246;glichkeiten zu haben, als zu einer von ihnen gezwungen zu werden.
&lt;em&gt;Individualismus und wirtschaftliche Ordnung, 2. Aufl., Salzburg 1976, S. 38 f.)&lt;/em&gt;
&lt;/blockquote&gt;
Der freie, unregulierte Markt (als Naturzustand) ist in jedem Fall das Betriebssystem, auf das dann diese Alternativen aufsetzen m&#252;&#223;ten. (Ordoliberalismus, wie er mir sinnvoll scheint, w&#228;re eine Alternative.) Ich glaube nicht, da&#223; sich Marktmechanismen aushebeln lassen. Aber ich bin ehrlich daran interessiert, welches Drittes zu Markt oder Plan es geben k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann gerne her damit – die Argumente f&#252;r den Markt haben mich bisher &#252;berzeugen k&#246;nnen, und ich sehe auch kein Drittes zu Hayeks »Markt oder Befehl«:</p>
<blockquote><p>
In einer komplexen Gesellschaft hat der Mensch keine andere Wahl, als sich entweder an die f&#252;r ihn blind erscheinenden Kr&#228;fte des sozialen Prozesses anzupassen, oder den Anordnungen eines &#220;bergeordneten zu gehorchen. Solange er nur die harte Schule des Marktes kennt, wird er vielleicht denken, da&#223; die Leitung durch einen anderen vern&#252;nftigen Kopf besser w&#228;re; aber wenn es zum Versuch kommt, entdeckt er bald, da&#223; ihm der erstere immer noch wenigstens einige Wahl l&#228;&#223;t, w&#228;hrend ihm der letztere gar keine l&#228;&#223;t, und da&#223; es besser ist, die Wahl zwischen verschiedenen unangenehmen M&#246;glichkeiten zu haben, als zu einer von ihnen gezwungen zu werden.<br />
<em>Individualismus und wirtschaftliche Ordnung, 2. Aufl., Salzburg 1976, S. 38 f.)</em>
</p></blockquote>
<p>Der freie, unregulierte Markt (als Naturzustand) ist in jedem Fall das Betriebssystem, auf das dann diese Alternativen aufsetzen m&#252;&#223;ten. (Ordoliberalismus, wie er mir sinnvoll scheint, w&#228;re eine Alternative.) Ich glaube nicht, da&#223; sich Marktmechanismen aushebeln lassen. Aber ich bin ehrlich daran interessiert, welches Drittes zu Markt oder Plan es geben k&#246;nnte.</p>
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		<title>Von: Benni Bärmann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-829</link>
		<dc:creator>Benni Bärmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 17:26:34 +0000</pubDate>
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		<description>Daraus, dass zentrale Planung schlecht ist, folgt ja noch nicht, dass der Markt besser ist. Als g&#228;be es nicht auch noch tausend andere M&#246;glichkeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Daraus, dass zentrale Planung schlecht ist, folgt ja noch nicht, dass der Markt besser ist. Als g&#228;be es nicht auch noch tausend andere M&#246;glichkeiten.</p>
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		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-293</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:22:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=665#comment-293</guid>
		<description>Zentral ist, da&#223; diese Frage &#252;berhaupt gestellt wird: »[&#220;]berwiegt der gewonnene Nutzen die Kosten? (Marktversagen &gt; Politikversagen?)«

Wir sind momentan immer schnell dabei, davon auszugehen, da&#223; ein staatlicher Eingriff per se gut ist (da gut gemeint), mit der Folge einer steten Ausweitung der Verregelung jedes Lebensbereichs. Gerechtigkeit hat im &#246;ffentlichen Diskurs weniger mit Chancengleichheit als mit Ergebnisgleichheit zu tun, und damit ist die Aufgabe des Staates immer mehr, die Endausstattung zu nivellieren – und nicht die Anfangsausstattung.

Der Markt dagegen erm&#246;glicht Gewaltenteilung: Nat&#252;rlich wird es falsche Einsch&#228;tzungen und daraus folgend falsches Handeln geben – das kann aber bei einzelnen nie so gravierend sein, wie wenn eine Zentralgewalt diese Entscheidung f&#252;r alle trifft. (Zumal diese Zentralgewalt dann auch noch paternalistisch die Kompetenz zur Bewertung der Entscheidungen an sich rei&#223;en mu&#223;.) Daher ist gerade der Verweis auf unvollst&#228;ndige Information ein Argument f&#252;r den Markt: Im Markt k&#246;nnen die einzelnen Martteilnehmer ihre jeweils zur Verf&#252;gung stehenden Informationen nutzen. Eine zentrale Entscheidung &#252;ber solche Fragen mu&#223; sich dagegen Anma&#223;en, all das Wissen auch zu haben, das die einzelnen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zentral ist, da&#223; diese Frage &#252;berhaupt gestellt wird: »[&#220;]berwiegt der gewonnene Nutzen die Kosten? (Marktversagen > Politikversagen?)«</p>
<p>Wir sind momentan immer schnell dabei, davon auszugehen, da&#223; ein staatlicher Eingriff per se gut ist (da gut gemeint), mit der Folge einer steten Ausweitung der Verregelung jedes Lebensbereichs. Gerechtigkeit hat im &#246;ffentlichen Diskurs weniger mit Chancengleichheit als mit Ergebnisgleichheit zu tun, und damit ist die Aufgabe des Staates immer mehr, die Endausstattung zu nivellieren – und nicht die Anfangsausstattung.</p>
<p>Der Markt dagegen erm&#246;glicht Gewaltenteilung: Nat&#252;rlich wird es falsche Einsch&#228;tzungen und daraus folgend falsches Handeln geben – das kann aber bei einzelnen nie so gravierend sein, wie wenn eine Zentralgewalt diese Entscheidung f&#252;r alle trifft. (Zumal diese Zentralgewalt dann auch noch paternalistisch die Kompetenz zur Bewertung der Entscheidungen an sich rei&#223;en mu&#223;.) Daher ist gerade der Verweis auf unvollst&#228;ndige Information ein Argument f&#252;r den Markt: Im Markt k&#246;nnen die einzelnen Martteilnehmer ihre jeweils zur Verf&#252;gung stehenden Informationen nutzen. Eine zentrale Entscheidung &#252;ber solche Fragen mu&#223; sich dagegen Anma&#223;en, all das Wissen auch zu haben, das die einzelnen haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Punk</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-292</link>
		<dc:creator>Punk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:21:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=665#comment-292</guid>
		<description>&quot;Mit Effizienz ist hier Effizienz im Sinne von Pareto gemeint (
siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Pareto_efficiency [so funzt der link richtig]). Daher auch meine Kritik bez&#252;glich Gerechtigkeit.&quot;

Effizienz w&#252;rde ich naiverweise halt so definieren, dass man vorhandene Bed&#252;rfnisse (z.B. Hunger) mit m&#246;glichst wenig Aufwand m&#246;glichst gut befriedigt.
Wenn ich das Pareto-Konzept richtig verstanden habe, dann geht es darum, dass niemand besser gestellt wird (to make any person better off), indem jemandem anderem etwas weggenommen wird. Klingt ja gar nicht schlecht. Es klingt sogar nach Gerechtigkeit: Alle werden gleich behandelt.
Nun gibt es jedoch &#246;konomische Ungleichheit, die sich &#252;brigens dadurch hergestellt hat, dass anders als nach dem Pareto-Konzept verfahren wurde (Fronarbeit, Vertreibung vom Land). Das vorausgesetzt braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Pareto-Konzept die &#246;konomische Ungleichheit reproduziert.
F&#252;r mich sollte tats&#228;chlich bereits Hunger der Grund f&#252;r den Erhalt von Nahrung sein. Da es immer noch genug f&#252;r alle Menschen zu essen gibt, d&#252;rfte das eigentlich auch keine Utopie sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit Effizienz ist hier Effizienz im Sinne von Pareto gemeint (<br />
siehe <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pareto_efficiency">http://en.wikipedia.org/wiki/Pareto_efficiency</a> [so funzt der link richtig]). Daher auch meine Kritik bez&#252;glich Gerechtigkeit.&#8221;</p>
<p>Effizienz w&#252;rde ich naiverweise halt so definieren, dass man vorhandene Bed&#252;rfnisse (z.B. Hunger) mit m&#246;glichst wenig Aufwand m&#246;glichst gut befriedigt.<br />
Wenn ich das Pareto-Konzept richtig verstanden habe, dann geht es darum, dass niemand besser gestellt wird (to make any person better off), indem jemandem anderem etwas weggenommen wird. Klingt ja gar nicht schlecht. Es klingt sogar nach Gerechtigkeit: Alle werden gleich behandelt.<br />
Nun gibt es jedoch &#246;konomische Ungleichheit, die sich &#252;brigens dadurch hergestellt hat, dass anders als nach dem Pareto-Konzept verfahren wurde (Fronarbeit, Vertreibung vom Land). Das vorausgesetzt braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Pareto-Konzept die &#246;konomische Ungleichheit reproduziert.<br />
F&#252;r mich sollte tats&#228;chlich bereits Hunger der Grund f&#252;r den Erhalt von Nahrung sein. Da es immer noch genug f&#252;r alle Menschen zu essen gibt, d&#252;rfte das eigentlich auch keine Utopie sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-291</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:00:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=665#comment-291</guid>
		<description>Der Fehler in der Argumentation liegt darin, da&#223; ein ideales System (die Marktwirtschaft) an einem tats&#228;chlich existierenden (der Situation zum Beispiel in Somalia, in Nordkorea, in Darfur) gemessen wird, und man daraus schlie&#223;t (da die tats&#228;chlich existierende Situation unbefriedigend ist), da&#223; ein anderes ideales System (zum Beispiel eine staatlich kontrollierte Wirtschaft) es viel besser machen w&#252;rde:

&lt;blockquote&gt;
In […] “Information and Efficiency: Another Viewpoint” […] Harold Demsetz criticizes the standard approach to welfare economics, labelling it the “nirvana approach” to institutional analysis. This involves casting a harsh spotlight on the operation of one institution (the market), but taking a naïve and romantic view of the alternative (government). The only sensible response to an imperfect world is to treat both the market and the government as imperfect and ask which performs better. &lt;em&gt;(Brad Taylor, &lt;a href=&quot;http://www.fr33agents.com/821/a-beginners-guide-to-arguing-with-statists-the-nirvana-fallacy/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;A Beginners Guide to Arguing with Statists: The Nirvana Fallacy&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;
&lt;/blockquote&gt;

Deinem Einwand liegt die Annahme zugrunde, da&#223; f&#252;r die Nahrungsverteilung allein (oder zumindest prim&#228;r) Marktkr&#228;fte verantwortlich sind. Das ist aber nicht so. Hunger ist vor allem dort ein Problem, wo ein geordneter Markt gerade nicht m&#246;glich ist: Durch Exportsubventionen des Auslands, durch Saatgutpatente, durch Subventionen und Steuern, die k&#252;nstlich Anreize schaffen, durch korrupte Machteliten, sogar durch &lt;a href=&quot;http://blog.zeit.de/kongo/?p=181&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;»Entwicklungshilfe«&lt;/a&gt;.

Wo hungern Menschen: In marktwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaften – oder dort, wo nicht der ordungspolitische Rahmen f&#252;r eine freie Marktwirtschaft gegeben ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fehler in der Argumentation liegt darin, da&#223; ein ideales System (die Marktwirtschaft) an einem tats&#228;chlich existierenden (der Situation zum Beispiel in Somalia, in Nordkorea, in Darfur) gemessen wird, und man daraus schlie&#223;t (da die tats&#228;chlich existierende Situation unbefriedigend ist), da&#223; ein anderes ideales System (zum Beispiel eine staatlich kontrollierte Wirtschaft) es viel besser machen w&#252;rde:</p>
<blockquote><p>
In […] “Information and Efficiency: Another Viewpoint” […] Harold Demsetz criticizes the standard approach to welfare economics, labelling it the “nirvana approach” to institutional analysis. This involves casting a harsh spotlight on the operation of one institution (the market), but taking a naïve and romantic view of the alternative (government). The only sensible response to an imperfect world is to treat both the market and the government as imperfect and ask which performs better. <em>(Brad Taylor, <a href="http://www.fr33agents.com/821/a-beginners-guide-to-arguing-with-statists-the-nirvana-fallacy/">A Beginners Guide to Arguing with Statists: The Nirvana Fallacy</a>)</em>
</p></blockquote>
<p>Deinem Einwand liegt die Annahme zugrunde, da&#223; f&#252;r die Nahrungsverteilung allein (oder zumindest prim&#228;r) Marktkr&#228;fte verantwortlich sind. Das ist aber nicht so. Hunger ist vor allem dort ein Problem, wo ein geordneter Markt gerade nicht m&#246;glich ist: Durch Exportsubventionen des Auslands, durch Saatgutpatente, durch Subventionen und Steuern, die k&#252;nstlich Anreize schaffen, durch korrupte Machteliten, sogar durch <a href="http://blog.zeit.de/kongo/?p=181">»Entwicklungshilfe«</a>.</p>
<p>Wo hungern Menschen: In marktwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaften – oder dort, wo nicht der ordungspolitische Rahmen f&#252;r eine freie Marktwirtschaft gegeben ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Kienle</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-286</link>
		<dc:creator>Andreas Kienle</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 05:31:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=665#comment-286</guid>
		<description>»“Dass M&#228;rkte unter bestimmten Voraussetzungen zu einer effizienten Allokation f&#252;hren, ist mittlerweile ja unstrittig.”

Es gibt genug zu Essen f&#252;r alle Menschen, aber gar nicht so wenige verhungern. Effiziente Allokation s&#228;he anders aus.«

Mit Effizienz ist hier Effizienz im Sinne von Pareto gemeint (siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Pareto_efficient). Daher auch meine Kritik bez&#252;glich Gerechtigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>»“Dass M&#228;rkte unter bestimmten Voraussetzungen zu einer effizienten Allokation f&#252;hren, ist mittlerweile ja unstrittig.”</p>
<p>Es gibt genug zu Essen f&#252;r alle Menschen, aber gar nicht so wenige verhungern. Effiziente Allokation s&#228;he anders aus.«</p>
<p>Mit Effizienz ist hier Effizienz im Sinne von Pareto gemeint (siehe <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pareto_efficient)">http://en.wikipedia.org/wiki/Pareto_efficient)</a>. Daher auch meine Kritik bez&#252;glich Gerechtigkeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Punk</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/10/02/so-einfach-ist-das/#comment-279</link>
		<dc:creator>Punk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 21:51:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=665#comment-279</guid>
		<description>&quot;Dass M&#228;rkte unter bestimmten Voraussetzungen zu einer effizienten Allokation f&#252;hren, ist mittlerweile ja unstrittig.&quot;

Es gibt genug zu Essen f&#252;r alle Menschen, aber gar nicht so wenige verhungern. Effiziente Allokation s&#228;he anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dass M&#228;rkte unter bestimmten Voraussetzungen zu einer effizienten Allokation f&#252;hren, ist mittlerweile ja unstrittig.&#8221;</p>
<p>Es gibt genug zu Essen f&#252;r alle Menschen, aber gar nicht so wenige verhungern. Effiziente Allokation s&#228;he anders aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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