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Artikel mit dem Tag 'Aphorismus'

Wahrspruch

1. September 2005 · Kein Kommentar · Feuilleton, Leben

»Die Kultur hängt von der Kochkunst ab.« – Oscar Wilde

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In allen vier Ecken/Soll Liebe drin stecken

5. August 2005 · Kein Kommentar · Feuilleton

These: Jeder große Denker läßt sich als Steinbruch für Poesiealben mißbrauchen.
Beweise:

»Die wissende Heiterkeit ist ein Tor zum Ewigen.« (Heidegger, Sein und Zeit)
»Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.« (Wittgenstein, Tractatus Logico-Philosophicus)

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Wanderer, kommst Du nach Spa…

12. September 2004 · Kein Kommentar · Feuilleton

Man kennt diese modernen Reisenden […] Ihr leichtes und bequemes Gepäck enthält Nahrungsmittel für einen Wolkenkratzer, Instrumente für ein Schlachtschiff und Waffen für eine Armee. Ein Buch darf es nicht enthalten. Ich wünschte, ich wäre so reich, daß ich einen Preis für vernünftiges Reisen ausschreiben könnte: zehntausend Pfund für denjenigen, der als erster die Reise [...]

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Gaudeamus igitur

23. August 2004 · Kein Kommentar · Feuilleton

Ich habe immer versucht, in einem Elfenbeinturm zu leben, aber ein Meer von Scheiße schlägt an seine Mauern, genug, ihn zum Einsturz zu bringen.

… schrieb 1873 Gustave Flaubert an Iwan Turgenjew.

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In vino

29. Juli 2004 · Kein Kommentar · Feuilleton

Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die – von den Ingenieursgesichtern und Betriebswissenschaftlern herbeigeführte – derzeitige Beschaffenheit unserer Welt mit schwerstem Alkoholismus zu reagieren, soweit er sich nur was zum Saufen beschaffen kann.

(Heimito von Doderer)

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Spruch des HErrn.

20. Juli 2004 · Kein Kommentar · Kirche

God wants spiritual fruits, not religious nuts.

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Leben und Weben

16. Juni 2004 · Kein Kommentar · Feuilleton

Am deutlichsten tritt aber die verschiedene Denkweise der Völker in dem englischen Right or wrong – my country! zutage. Wir haben viel gelitten durch unsere allzugroße »Objektivität«, aber ehe wir uns eine derartig skrupellose Weltanschauung zu eigen machen, wollen wir doch lieber bei der deutschen Denkweise bleiben.

Soweit Ernst Wasserzieher in »Leben und Weben der Sprache« [...]

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»Zur Lage der Nation«

19. Oktober 2002 · Kein Kommentar · Feuilleton, Leben

»Vulgarität widert mich an, und du widerst mich an!« (aus Milan Kundera, »Die Langsamkeit«)

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