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Artikel mit dem Tag 'Kant'

Mit uns zieht die Obrigkeit

5. Februar 2010 · Kein Kommentar · Feuilleton, Politik

Das baden-württembergische Finanzministerium fährt eine bizarre Anzeigenkampagne, um für seine Ausbildungswege zu werben. Mit dem Slogan »Was gibt’s zu glotzen?« wird Werbung gemacht für einen Bachelor of Laws, der zum Einsatz in der Finanzverwaltung befähigt. Zwei abweisenden jungen Leuten, sie die Arme vor der Brust verschränkt, er läßt sie hängen, wird der Slogan in den [...]

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Mehrheit und Wahrheit

1. Dezember 2009 · 20 Kommentare · Feuilleton, Politik

Die Kritik an meinem Artikel zum Minarettverbot, das ich für illegitim halte, hebt darauf ab, daß meiner zentrale These widersprochen wird:

Wenn die Herrschaft des Rechts aber bestehen soll, dann darf es keine uneingeschränkte Herrschaft der Mehrheit geben.

Widersprochen wird etwa bei Spreeblick, ab Kommentar 196:

Wer entscheidet denn, was Recht und Unrecht sein soll in einer Gesellschaft [...]

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Das Wurstweckle-Sakrament. Über Walter Jens

17. November 2009 · 6 Kommentare · Feuilleton

In der Stuttgarter Zeitung ist ein angenehm unaufgeregter Artikel über die Pflegerin von Walter Jens erschienen: Die Bäuerin und der Literat. (Das einzig aufregende daran: Es geht um Walter Jens.)
Mehrere Facetten finde ich daran interessant. Rein philosophisch die Frage, inwiefern überhaupt aus einer Willensbekundung zu einem Zeitpunkt eine Konsequenz zu einem späteren Zeitpunkt gezogen werden [...]

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Verbrechen, Strafe und Rechtsfrieden

6. Oktober 2009 · 1 Kommentar · Feuilleton, Politik

In meinem letzten Artikel zu Polanski habe ich das Vorgehen der USA und der Schweiz als legitim bewertet mit einem Verweis auf Verfahrensgerechtigkeit und Gustav Radbruchs Rechtsphilosophie zwischen Rechtspositivismus und Naturrecht: Die Regeln, nach denen verfahren werden, sind legitim zustande gekommen, die Anwendung stellt keinen »Widerspruch unerträglichen Ausmaßes gegen die Gerechtigkeit« dar, damit ist die [...]

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Plasbergs Populismus

14. September 2009 · 4 Kommentare · Politik

Muß man was dazu sagen? Das Kanzlerduell war, wie man es erwartet hat. Das einzig bemerkenswerte: Frank Plasberg, Chef-Populist des öffentlich-rechtlichen Unterschichtsfernsehen (und in geringerem Maß seine Kollegen).
So unerträglich Plasberg als Person ist: Was er tut, hat System. Was er tut, zeigt viel davon, was in der Politik schiefläuft.

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Vegetarier sein – Philosophisch.

13. August 2009 · Kein Kommentar · Feuilleton

Ich wurde gefragt, ob mein Philosophiestudium einen Einfluß darauf hatte, daß ich Vegetarier bin. Ethik, und noch dazu angewandte, war nie mein Fachgebiet. Ein bißchen was habe ich aber doch mitgenommen, auch auf Umwegen. Im wesentlichen waren das Kant, Peter Singer und Aristoteles.

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Gebärmaschinen

6. August 2009 · Kein Kommentar · Politik

Wozu überhaupt eine Steigerung der Geburtenrate? Der Kern: Kinder kriegen fürs Sozialsystem. Das ist pervers.

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Kritik des reinen Silbersees

11. April 2005 · Kein Kommentar · Leben

Kant ist der Karl May der Philosophie.

(meint Prof. Hoenen)

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Sapere aude!

12. Februar 2004 · Kein Kommentar · Feuilleton

Ernsthaftes wurde und wird zu diesem Thema genug geschrieben. Unernstes leider nicht ganz so viel. Deshalb beteilige ich mich an der zweiten Kategorie mit einem kleinen Bilderrätsel.
Lösungsvorschläge nehme ich gerne per Bernkraftpost unter kritik-der-reinen-vernunft@thalion.inka.de entgegen. Als Preis gibt es einen Schlüsselanhänger zum Thema zu gewinnen. (Das Rebus sollte für Menschen, die ihre Unmündigkeit nicht selbst [...]

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Kino und Kanon

31. Januar 2004 · Kein Kommentar · Feuilleton, Leben

Gestern abend nach dem sehr zu empfehlenden Film »Lost in Translation« ging’s, wie so oft, noch ins ebenfalls sehr zu empfehlende »Königin von Saba«, um die aktuelle Bildungsmisere zu bejammern. Thema unter anderem: Welche drei Texte sollte jeder gelesen haben? Meine Antwort:

Epikur, »Brief an Menoikeus«
Immanuel Kant, »Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?«
Heinrich Böll, »Brief an [...]

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