Versuch über Materie und Leiblichkeit

Zeichnung von Descartes
Descartes entwirft einen holographischen Arzt.
Descartes diagram“ by René Descartes(?) – Scanned from Dagfinn Døhl Dybvig & Magne Dybvig (2003). Det tenkende mennesket. Oslo: Tapir akademisk forlag. ISBN 8251918642. Page 173. Which had it from Descartes: The World and Other Writings. Cambridge U.P. 1998.. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.

Star Trek hat – im Rahmen der Erfordernisse des Plots – eine post-scarcity economy: Grundsätzlich gibt es dank Warp-Antrieb und Replikator weder Energie- noch Materie-Knappheit (außer wenn man die Ferengi als sekundärantisemitische Karikaturen aufbauen, Bajoraner in die Minen schicken oder Handelsverhandlungen führen will).

Weniger futuristisch dagegen: Die Materialität von Information. Wenn Voyager Briefe aus der Heimat empfängt, verteilt Neelix die Briefe einzeln per Padd an die Crew, und besonders frappierend: Es gibt ein virtuelles, missionskritisches Crewmitglied, den holographischen Arzt, und niemand macht eine Sicherungskopie, selbst wenn man ihn über dubiose Relays kurzzeitig in den Alphaquadranten schickt.

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Das Wurstweckle-Sakrament. Über Walter Jens

In der Stuttgarter Zeitung ist ein angenehm unaufgeregter Artikel über die Pflegerin von Walter Jens erschienen: Die Bäuerin und der Literat. (Das einzig aufregende daran: Es geht um Walter Jens.)

Mehrere Facetten finde ich daran interessant. Rein philosophisch die Frage, inwiefern überhaupt aus einer Willensbekundung zu einem Zeitpunkt eine Konsequenz zu einem späteren Zeitpunkt gezogen werden kann in solchen Fällen. Zum anderen, wie hier das Leben der Theorie in die Quere kommt.
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